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Von den Alpen ans Meer – Dolomiten, Venetien und ganz viel Sommer

  • Tomi Bruder
  • 13. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Eine Woche Radreise von den Alpen bis ans Meer liegt hinter uns – und diese Tour hat ihrem Namen wirklich alle Ehre gemacht.


Gestartet sind wir in Toblach im Pustertal, mitten in den Dolomiten, und von dort ging es Tag für Tag weiter Richtung Süden, quer durch Venetien bis hinein ins venezianische Becken und schließlich nach Venedig.


Die größte Herausforderung? Ganz klar die Hitze.


Die Temperaturen waren über die gesamte Woche hinweg außergewöhnlich hoch. Doch erstaunlicherweise war das in der Gruppe kaum ein Problem. Der Schlüssel lag in unserem Rhythmus: tägliche Frühstarts, angenehme Morgenstunden auf dem Rad und das gute Gefühl, mittags die Etappe bereits geschafft zu haben.


Und dann warteten überall Unterkünfte, die genau zur Wetterlage passten – klimatisierte Zimmer, viel Komfort und teilweise sogar Pools. So wurde aus der Sommerhitze kein Stressfaktor, sondern eher Teil des mediterranen Reisegefühls.


Auch landschaftlich war diese Tour ein echtes Wechselspiel.


Zu Beginn dominierten die beeindruckenden Bergkulissen der Dolomiten, später folgten Flusstäler, weite Ebenen, kleine Kanäle und schließlich die offene Landschaft des venezianischen Beckens. Kaum zu glauben, wie unterschiedlich sich die Regionen innerhalb weniger Tage anfühlen können.


Besonders schön waren auch die vielen historischen Städte entlang der Strecke. Immer wieder Kopfsteinpflaster, alte Plätze, venezianische Architektur, kleine Cafés und genau diese Momente, in denen man das Fahrrad kurz abstellt und einfach nur schaut.


Wie schon bei vielen unserer Reisen hat sich die Gruppe auch diesmal in zwei Kleingruppen aufgeteilt. Das funktionierte hervorragend. Die Gruppen waren ausgesprochen homogen, jeder fand schnell seinen Rhythmus, und genau dadurch entstand eine sehr entspannte und gleichzeitig sportliche Atmosphäre.


Der Höhepunkt wartete natürlich am Ende.


Nach den letzten Kilometern durch Venetien erreichten wir Venedig – ein Moment, der selbst nach vielen Radreisen etwas Besonderes bleibt. Für einige war die Ankunft in der Lagunenstadt das große Finale, andere gönnten sich zusätzlich noch einen Tag am Strand und ließen die Reise am (oder im) Meer ausklingen.


Was diese Tour aber wirklich besonders gemacht hat, war die Gemeinschaft.


Vom ersten Tag an herrschte eine außergewöhnlich gute Stimmung. Es wurde gemeinsam gefahren, gelacht, pausiert, organisiert und genossen. Genau diese Mischung aus Bewegung, Erlebnis und Miteinander macht für uns den Unterschied zwischen einer schönen Radreise und einer Reise, die in Erinnerung bleibt.


Und das schönste Kompliment kam von den Gästen selbst.


Mehrfach fiel der Satz: „Das ist eine Reise, die man definitiv weiterempfehlen kann – oder eigentlich sogar muss.“


Dem können wir uns nur anschließen.

Fazit: große Hitze, großartige Etappen, beeindruckende Landschaften und eine Gemeinschaft, die diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. 🚴☀️🏔️🌊🇮🇹





 
 
 

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