Eine Woche Niederlande – Regen? Welcher Regen?
- Tomi Bruder
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Eine Woche Radreise durch die Niederlande liegt hinter uns – und was sollen wir sagen: Wir haben vermutlich die niederschlagsreichste Woche des Jahres erwischt. Einstellige Temperaturen, Regenradar im Dauereinsatz und in der Gruppe die tägliche Frage: „Und wann genau soll es heute regnen?“
Die gute Nachricht: Es hat funktioniert.
Mit etwas Taktik, viel Flexibilität, erstaunlich gutem Timing und einer Gruppe, die sich vom Wetter nicht beeindrucken ließ, sind wir tatsächlich eine ganze Woche geradelt – und dabei erstaunlich selten richtig nass geworden. Fast schon niederländische Magie.
Und die Reise selbst? Jeden Tag gefühlt in einem anderen Land.
Von der Fahrradhauptstadt der Niederlande – inklusive leichtem Kulturschock angesichts der schieren Menge an Fahrrädern (wer dort zögert, verliert) – ging es weiter an die Nordseeküste, durch Badeorte, in Regionen mit Dünen und Hügeln bis hinein in beeindruckende Nationalparklandschaften. Am Ende fuhren wir von Deich zu Deich und sammelten Kilometer, Ausblicke und Geschichten.
Natürlich durften auch die legendären Kanalstrecken nicht fehlen – genau so, wie man sich die Niederlande vorstellt: Wasser, weite Wege, entspannte Landschaft und das Gefühl, dass Radfahren hier keine Aktivität, sondern eine Lebenseinstellung ist.
Ein kleiner Wermutstropfen: Die berühmte Tulpenblüte war eigentlich schon vorbei. Eigentlich. Denn wie ein kleines Geschenk zum Abschluss haben wir doch noch ein blühendes Tulpenfeld entdeckt – und natürlich wurde sofort angehalten.
Besonders schön war auch die tägliche Aufteilung in zwei Gruppen. So konnte jeder genau das ausleben, was ihm am meisten Freude macht – sportlich Gas geben oder entspannt genießen.
Fazit: Wetter zum Vergessen, Reise zum Erinnern.
DANKE an alle, die Wind, Regenprognosen und Temperaturen im einstelligen Bereich getrotzt haben – und gezeigt haben, dass gute Stimmung manchmal wetterfester ist als jede Regenjacke. 🚲🌧️🇳🇱




























Kommentare